So, 19.11.: Wie gehen wir miteinander um und was hat das mit Kommunikation zu tun?

Anarchistisches Café am So, 19.11.:

In unseren letzten Diskussionen haben wir uns damit beschäftigt wie wir unsere Botschaften an Andere, Nicht-Anarchistinnen richten können. Dieses Mal wollen wir die Frage stellen:

Wie gehen wir miteinander um und was hat das mit Kommunikation zu tun?

Wir wollen damit eine Auseinandersetzung dazu anstoßen wie sich Verhaltensvorstellungen und gesellschaftliche Prägungen auf unsere Zusammenhänge auswirken. Dabei wollen wir den Raum für folgende Fragen öffnen:

  • Wieso ist die Auseinandersetzung mit Verhalten und Kommunikation für uns relevant?
  • Welche Verhaltens- und Kommunikationsmuster erkennen wir in unseren Bezügen und werden diese unseren herrschaftskritischen Ansprüchen gerecht?
  • Worüber wird gesprochen und worüber nicht?
  • Welcher Umgang kann den Zusammenhalt und das Vertrauen ineinander stärken, v.a wenn es darum geht auf lange Sicht gemeinsam Projekte zu entwickeln und Unterstützung zu finden wenn wir alleine nicht mehr weiter kommen?

Das kann beispielsweise bedeuten über Gefühle der Desillusionierung oder des Nicht-mehr-Weiter Könnens – die uns in unserer Praxis oft begegnen – zu sprechen. Viele die darunter leiden, ziehen sich oftmals in der Annahme „unbrauchbar“ oder „unfähig“ zu sein aus ihren Bezügen zurück, kommen teilweise nicht mehr wieder. Dies hinterlässt nicht nur klaffende Wunden im Zusammenhalt, es erschwert auch eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihren Ursachen (z.b Leistungsdruck, hohe Ansprüche) und einen Lernprozess der dabei helfen kann geeignete Mechanismen für kollektive Unterstützung zu finden.

Daran anschließend möchten wir den Abend dazu nutzen über den Text „An Alle „Wütenden““ zu sprechen. Den Text findet auf einem weiteren Beitrag am Blog

Wir freuen uns auf euer Kommen!

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